Heute geöffnet 11–17 Uhr

sonderausstellung

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  • 01.04.26–30.11.26

1. Obergeschoss

Tabu Wagner? Jüdische Perspektiven

Von konsequenter Ablehnung bis hin zu hingebungsvoller Verehrung: Richard Wagner ist der wohl umstrittenste Komponist des 19. Jahrhunderts. 

Ein wichtiger Grund dafür ist sein Antisemitismus. Kaum ein Thema rund um Wagner ist so gut erforscht wie sein Verhältnis zum Judentum. In der Sonderausstellung «Tabu Wagner? Jüdische Perspektiven» wird sein Antisemitismus aus einem anderen Blickwinkel  betrachtet: Wie wirkte und wirkt Wagner auf Jüd*innen? Wie gingen und gehen diese mit seiner Judenfeindlichkeit um? Ist sein Werk deshalb ein Tabu? 

Diesen Fragen widmen sich das Richard Wagner Museum Luzern und die Richard-Wagner-Stätten Graupa. Ziel der Ausstellung ist es, jüdische Positionen aus fast 200 Jahren sichtbar zu machen – und dabei die Vielschichtigkeit des ambivalenten  Themas aufzuzeigen.

Pressestimmen

Über die Ausstellung

Kuration: Franziska Gallusser (Richard Wagner Museum) und Tom Adler (Richard-Wagner-Stätten Graupa)
Gestaltung: Peter Moser